8 Gewohnheiten, die erfolgreiche Menschen aufgegeben haben, um ihre Produktivität zu erhöhen

Dinge stoppen

Nicht jeder ist bereit das eigene Leben zu verändern. Nicht jeder möchte mehr Erfolg haben. Und doch gehöre ich zu den Menschen, die gerne mehr erreichen möchten. Ich habe Lust auf mehr Erfolg und auch auf mehr Lebensfreude. Beides ist für mich wichtig.

Aus diesem Grund bin ich immer wieder bereit meine eigenen Verhalten und Gewohnheiten zu überprüfen. Im besonderen ob sie mir noch helfen meine wichtigen Ziele zu erreichen.

Da ich ein Freund vom Goodfinder“ Konzept bin (da ich gerne von den Erfolgen lernen möchte) lese ich viel und beschäftige ich mich sehr genau damit, was Menschen besonders gut hinbekommen haben. Denn Erfolg hinterlässt auch immer sehr klare Spuren und Hinweise.

Hier eine Übersicht der 8 Gewohnheiten die erfolgreiche Menschen bewusst GESTOPPT & AUFGEGEBEN haben, um ihre Produktivität zu steigern und mehr Erfolg zu haben.

#1: Sie arbeiten nicht mehr in ihren Komfortzonen 

Eine Komfortzone ist eine mentales Konstrukt. Es ist der Bereich in unserem Leben, der uns das Gefühl von Bekanntheit, Vertrautheit und Einfachheit gibt. Wenn wir uns in unserer Komfortzone bewegen, dann fühlen wir uns in Kontrolle und es gibt nur wenig Unsicherheiten oder Ängste.

Doch so schön diese Zone auf ist, es gibt in dieser Komfortzone keine weitere persönliche Entwicklung. Hier brauchen wir KEINE Kreativität und auch KEINE Intuition. Denn wir wissen ja genau, was wir zu tun haben. Neues, Besseres, Schöneres, Größeres, Interessantes entsteht immer nur außerhalb der Komfortzone.

Es ist daher sehr wichtig immer wieder hinaus in die „Abenteuerzone“ zu gehen. Neues zu entdecken, Mut zu demonstrieren, kreativ zu werden, die eigenen Stärken bewusster einzusetzen und neue Fähigkeiten zu entwickeln.

Nur wer sich streckt – über die Komfortzone hinausgeht – kann auch wachsen und größer werden!

#2: Sie haben keine Angst davor, um Rat und Hilfe zu bitten 

Richard Brandson, ein sehr erfolgreicher britischer Unternehmer, sagte einmal: „Wenn es darum geht schwere Entscheidungen zu treffen, dann ist es enorm hilfreich, wenn man seine Ideen mit anderen Unternehmern und Führungskräften besprechen kann, die schon selbst ähnliche Probleme zu lösen haben.“ 

Um Rat und Hilfe zu bitten ist sicherlich nicht einfach. Weil wir denken, dass wir dadurch Schwäche oder Unfähigkeit ausdrücken. Also bitten wir nicht um Hilfe und probieren selbst so lange herum, bis wir dann irgendwann eine Lösung für uns gefunden haben.

Aber warum das Rad zweimal erfinden? Wenn jemand schon wichtiges Wissen gesammelt hat, dann möchte ich das gerne auch für mich nutzen wollen.

Wichtig ist hier zu erwähnen, dass die Menschen, mit denen erfolgreiche Menschen sehr viel Zeit verbringen, keine Negativdenker sind. Denn negative Menschen haben eher eine destruktive Energie wenn es um das Thema Erfolg und Veränderung geht. Negative Menschen können einem nicht nur Motivation und Energie rauben sondern auch der Grund dafür sein, dass wir zu früh aufgeben.

Wir wissen heute, dass Erfolg immer auch sehr viel mit unserer Denkweise und Denkmodellen zu tun hat. Wer also eine sehr positive Denkweise hat, der wird in der Regel auch das für den Erfolg notwendig mit sehr viel mehr Ausdauer tun können.

Keiner sollte erwarten, dass wir ein positives Leben haben werden, wenn wir viel Zeit mit negativen Menschen verbringen. Erfolgreiche Menschen verbringen sehr viel mehr Zeit mit positiv denkenden Menschen – Menschen die an Möglichkeiten, an Potenziale, an Stärken, an  Fähigkeiten und Lösungen glauben.

#3: Sie verlieren sich nicht in den kleinen Details 

Es ist sicherlich sehr einfach sich in den vielen kleinen Details des Lebens (unserer Ziele, Aufgaben, Projekte, Aktivitäten) zu verlieren. Das sind dann aber auch die Momente, in denen wir unser großes Bild aus den Augen verlieren.

Wir brauchen immer wieder den Blick für das große Ganze, für die Vision wo es hin gehen soll. Nur so können wir sicherstellen, dass wir noch auf dem richtigen Kurs sind.

Deshalb beginne ich meinen Tag immer damit mir meine Top 7 Ziele für das Jahr mental zu verinnerlichen. Mir immer wieder klar zu machen, wo ich hin möchte und warum ich dort hin möchte. Das mache ich jeden Tag. 365 Tage im Jahr. Und erst dann beginne ich mit den Detailaufgaben.

#4: Sie haben Multitasking aufgegeben 

Heute weiß mann, dass Multitasking gar nicht möglich ist. Was die meisten jedoch mit Multitasking meinen ist, dass man in der Lage ist, z.B. an einem Tag, ein Vielzahl an unterschiedlichen Dingen (Aktivitäten) tun zu können.

Doch wenn mann Produktivitätsstudien liest, dann zeigt sich ganz klar, dass Multitasking (also an einem Tag viele unterschiedliche Dinge zu tun) unsere Produktivität stark reduziert.

Die erfolgreichsten und produktivsten Menschen sind nachweislich die, die sich an einem Tag nur auf eine einzige Aufgabe (Aktivität, Projekt) fokussieren – sich ohne Unterbrechungen nur damit beschäftigen.

Stoppen Sie Multitasking. Nutzen Sie Ihre besonderen Stärken und fokussieren Sie sich am besten an einem Tag immer nur auf eine einzige Aufgabe (Aktivität / Projekt).

#5: Sie haben aufgehört sich selbst anzulügen 

Sich selbst anzulügen ist sehr einfach und geht auch sehr einfach. Wir alle sind darin sehr gut. Es ist oftmals sehr viel leichter in schwierigen Situationen in unserem Leben, die Ursache für diese Situation, woanders zu suchen. Oder noch schlimmer, dass wir diese belastende Situation einfach ignorieren oder verdrängen oder schönreden.

Es ist daher für unseren Erfolg enorm wichtig, immer wahrhaftig zu sehen was ist. Also die Realität in unserem Leben „umgeschönt“ zu sehen und zu akzeptieren.

Nur das, was wir akzeptieren, können wir auch verändern.

#6: Sie warten nicht sehr lange auf Feedback

Feedback und Rückmeldungen zu erhalten ist enorm hilfreich. Nur so erhalten wir mehr Informationen darüber, wie andere unser Verhalten, Aktivitäten, Ziele, Projekte etc. einschätzen.

Fragen Sie immer und gerne, wie andere das einschätzen, was Sie gerade tun oder noch vorhaben.

Allerdings sollten Sie auch darauf achten, wenn Sie fragen. Fragen Sie Menschen, denen Sie vertrauen können, die ehrlich zu Ihnen sind und die Ihnen wirklich helfen möchten. (Siehe oben Punkt #2)

#7: Sie folgen nicht, sie führen 

Es gibt drei Positionen wo Sie sich auf dem Weg zu Ihren Zielen (und Ihrem Erfolg) aufhalten können: entweder Sie führen, oder Sie folgen oder Sie gehen allem aus dem Weg.

Die, die erfolgreich sind, sind die, die führen.

Führen bedeutet: sie treffen klare Entscheidungen was sie möchten, sie überlegen sich wie sie dort hinkommen und sie tun beständig das, was notwendig ist, um dieses Ziel zu erreichen.

Sie führen sich selbst bis ins Ziel.

#8: Sie lassen ihre Vergangenheit nicht ihre Zukunft bestimmen 

Die Vergangenheit ist vorbei. Sie war wie sie war. Das kann nicht mehr verändert werden.

Wenn es um die Zukunft geht, dann sollten wir immer eine Zukunft kreieren, die für uns besser, schöner, leichter, erfolgreicher ist wie unsere Vergangenheit.

Und das bedeutet, aus der Vergangenheit darf nur das in unsere Gegenwart und Zukunft kommen, was für uns gut und hilfreich ist (unsere Erfolge, was uns Spaß und Freude bereitet hat, unsere besonderen Stärken und die Fortschritte die wir bisher gemacht haben)

Lesen Sie hierzu nochmals das Konzept der 3 Zeithorizonte.

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