Aufschieberitis etwas anders betrachtet

Fantastischleben-Blog von Klaus Pertl – Posted on 

In der Zeitschrift „The New Yorker“ las ich folgendes Zitat in Bezug auf „Aufschieberitis“. Der Philosoph Mark Kingwell beschreibt Aufschieben darin wie folgt:

“Aufschieben entsteht meistens dann, wenn man das Gefühl hat, das man zuviel zu tun hat. Was dazu führt, das man das Gefühl hat, das keine der Dinge auf der Aufgabenliste es wert sind, sie zu tun … was zu einer sehr beunruhigende Frage führt, ob es überhaupt Dinge gibt, wo man sagen das, es es sich lohnt sie zu tun.”

So gesehen, lohnt es sich über 2 Formen des Aufschiebens nachzudenken: Das Aufschieben von etwas Wichtigem & Sinnvollen und das Aufschieben, von dem was nicht wichtig und sinnvoll für uns ist.

Schiebe ich was Wichtiges auf? Oder schiebe ich etwas Unwichtiges auf?

Wir werden nie in der Lage sein, alles was zu tun ist, auch zu tun. Aber wir haben in der Regel immer genug Zeit, das zu tun, was wirklich wichtig für uns ist.

Es ist wirklich möglich drei Dinge zu tun:

1) Alle unwichtigen Dinge – die genau genommen Nonsens sind, die einfach keinen Sinn machen, die aber irgendwie auf der Aktionsliste aufgetaucht sind – zu stoppen. Sie aus der Aktionsliste zu streichen. Gleich jetzt und heute damit anfangen.

2) Alle wichtigen Dinge auf eine List aufzuschreiben und für jeden dieser Aktivitäten den Zeitaufwand abschätzen und für jede dieser Aktivitäten eine klare Priorität zu setzen.  Und dann alle Dinge auf dieser Liste, die ein geringe Priorität haben ebenfalls zu streichen.

3) Und dann am Ende nur die wenigen wichtigen Dinge – die die höchste Priorität haben – einfach zu tun. Gleich damit heute anfangen.