Glücklich sein, geht das überhaupt?

Fantastischleben-Blog von Klaus Pertl – Posted on 

Es ist an der Zeit, Unglücklich sein, loszulassen oder zumindest stark zu reduzieren. Unglückliche Menschen begegnen uns immer wieder. Sie erzählen uns von ihrem unglücklichen Dasein. Von ihren Tragödien und Dramen in ihrem Leben.

Doch was fangen wir, als Zuhörer, damit an? Wie wirkt so etwas auf uns? Mir gefällt das nicht wirklich. Vor allem die Dauernörgler können einen schon sehr stark demotivieren.

Ich wünsche mir, dass mehr und mehr Menschen sich glücklich fühlen. Diese Menschen geben mir eine tolle Energie. Sie wirken enorm hilfreich auf meine Kreativität, Produktivität und auf meinen Erfolg.

Ich hatte schon immer eine hohe Begeisterung für das Thema “Freude an der Arbeit”. Es ist für mich ein sehr wichtiger Faktor für eine tolle Karriere, einem glücklichen und erfolgreichen Leben.

Nachfolgend ein paar Anregungen, die ich für mich selbst nutze und immer wieder umsetze. Es lohnt sich. Ich will Freude an der Arbeit erleben – glücklich sein- in meinem Arbeitsumfeld.

Hier mein Top 5 Tipps und Strategien, die ich für mich nutze, um mehr Glücksgefühle in meinem Leben zu erfahren:

1) Ich habe die Entscheidung getroffen, glücklich zu sein
Und zwar in allem was ich tue. Alles mit Freude zu tun. Das will ich erleben und erfahren. Ich entscheide mich dadurch auch sehr bewusst, bei allem was ich tue, gegen Wut, Frustration, Enttäuschung und ähnliches. Und genau das funktioniert in der Tat sehr gut.
Ich spreche gerne und voller Freude und Stolz über das was ich jeden Tag beruflich mache.
Ich spreche auch gerne voller Freude und Stolz über die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Ein Montagmorgen ist für mich genauso schön wie ein Mittwochnachmittag oder ein Freitagabend.
Es ist eine ganz bestimmte Form der Fokussierung, die mir hilft, sehr viel mehr die vielen schönen (Glücksgefühl kreierende) Dinge, die es für jeden von uns immer wieder gibt, wahrzunehmen.

2) Freude zu haben, glücklich zu sein, ist meine Verantwortung
Andere können mir sicherlich dabei helfen, mich dabei aktiv unterstützen. Doch am Ende ist es meine Verantwortung dafür zu sorgen dass ich mich in der Arbeit glücklich und wohl fühle.

3) Ich mach mir Gedanken darüber, was mich glücklich macht
Dadurch, dass ich mich um mein Glücklich sein kümmere, finde ich auch immer wieder Wege, Möglichkeiten und Vorgehensweisen, die mir helfen, mich glücklicher und zufriedener zu fühlen.
Zu wissen, was mich glücklich macht, ist der erste Schritt. Denn wenn ich es schon nicht weiß, wie sollen es dann die anderen wissen?
Und jetzt kann ich es auch kreieren. Aber nicht erst nächste Woche oder im nächsten Monat. Sondern JETZT und HEUTE.
Natürlich ist dieses Gefühl sich „glücklich zu fühlen“ etwas sehr individuelles. Es kann für jeden immer auch ein wenig anders sein. Und eines ist mir auch klar geworden. Geld alleine ist es nicht. Natürlich ist es immer sehr schön mehr Geld zu haben. Aber das alleine macht mich in meiner Arbeit nicht glücklich. Geld ist für mich kein guter Ausgleich für einen schlechten Arbeitsplatz oder Arbeitsumfeld.

4) Ich teile den anderen mit, was ich brauche, um mich bei der Arbeit glücklich zu fühlen
Es ist nicht die Aufgabe meiner Kollegen/innen, Mitarbeiter oder Kunden, meine Gedanken zu lesen. Es ist meine Aufgabe, ihnen mitzuteilen, was mich in meiner Arbeit glücklich macht. Das bedeutet aktiv zu werden. Eben nicht zu warten. Denn nur wenn ich mitwirke, kann ich auch sicher sein, das es auch passieren wird.

5) Ich kann nicht mein Berufsleben vom Privatleben trennen
Beides beeinflusst mein Lebensgefühl. Einen schlechten Tag in der Arbeit nehme ich in der Regel auch mit nach Hause in mein Privatleben. Einen tollen Arbeitstag, ebenfalls. Ich kümmere mich also sehr bewusst um beides. Das beides mir gut tut. Erholungszeit (Urlaube, Abende, Wochenende) ist sehr wichtig für mich und mein Weg mich zu erholen, neue Ideen zu entwickeln und kreative Lösungen zu finden.

Ich weiß dass “glücklich sein” in der Arbeit sehr wichtig für mich ist.
Zum einen beeinflusst es meine Gesundheit. In der Arbeit gestresst und unglücklich zu sein, macht jeden von uns irgendwann krank – in jedem Fall raubt es sehr viel Energie. Das Gegenteil stimmt ebenfalls. Wenn ich mich in meiner Arbeit wohl fühle, fördert es die physische und mentale Gesundheit. Und das ist für mich wichtig.

Und es ist ja auch so, dass wir alle die meiste Zeit des Tages mit unserer Arbeit verbringen. Wahrscheinlich verbringen wir mehr Zeit in der Arbeit als wir mit unserer Familie, Freunden und Hobbys zusammengenommen verbringen. Wenn das wirklich so ist, dann möchte ich, dass ich diese Zeit genieße und dass diese Stunden auch für mich bedeutungsvoll sind.

Es geht aber nicht um Perfektion. Es ist sicherlich ganz normal und auch OK, wenn ich hin und wieder einen schlechten Tag in der Arbeit habe. Es ist wohl kaum möglich jeden Tag, den ganzen Tag über sich 100% glücklich zu sein. Ich erlaube und akzeptiere, dass es immer auch in Ordnung ist, auch mal einen schlechten Arbeitstag zu erleben. Was ich aber nicht möchte, ist dass eine komplette Woche oder ein kompletter Monat oder gar ein ganzes Jahr sich “schlecht” anfühlt. Dagegen tue ich immer etwas.

Es leuchtet uns allen sicherlich intuitiv ein, dass ich und Sie, wenn wir uns wohl und glücklich fühlen auch sehr viel besser, erfolgreicher und produktiver sein werden.

Und dann weiß ich auch, dass “Glücklich sein” etwas sehr ansteckendes ist. Glückliche Menschen, machen andere Menschen einfach durch ihre Anwesenheit glücklich. Es ist eines der Dinge, die so wunderbar ansteckend sind. Mir macht es sehr viel Spaß, andere mit meiner Freude anzustecken. Alleine nur Freude zu haben und glücklich zu sein, ist mir zuwenig. Mir persönlich gefällt es sehr viel besser, wenn die Menschen mit denen ich viel Zeit verbringe, sich ebenfalls glücklich und wohl fühlen.

Für mich gibt es dabei nicht die Gefahr, dass ich “zuviel Glück” abbekommen könnte. Ganz gleich wie glücklich ich mich fühle, ein wenig mehr, würde mir immer gut tun. Davon bin ich fest überzeugt.

Auch bei diesem Thema glaube ich wieder das was Ghandi einst sagt: “Wir müssen selbst die Veränderung sein, die wir uns in dieser Welt erleben wollen.”
Ich wünsche mir das Gefühl der Freude an der Arbeit zu haben. Also bin ich auch bereit es selbst aktiv zu kreieren. Nicht auf andere zu warten sondern selbst Vorbild zu sein.