Was kann ich tun?

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Ein neues Jahr beginnt. Wie wird es wohl werden, dieses neue Jahr? Werden Sie in diesem Jahr, die Ziele erreichen, die Sie sich vorgenommen haben? Wird es für Sie und die Menschen die Sie lieben, ein tolles Jahr?
Von was oder wem wird es wohl abhängen, wie dieses Jahr für Sie ausgehen wird? Können Sie mitwirken? Haben Sie einen Einfluss darauf was passieren und was nicht passieren wird?

Wichtige Fragen.

Ich bin ein großer Fan und Freund vom Konzept des Selbstmanagements. Das beinhaltet die Überzeugung, das ich selbst auf mein Leben wirken kann. Das ich zumindest “mitwirken” kann. Denn nur dann macht es ja wirklich Sinn, aktiv das eigene Leben zu beeinflussen.

Hier erinnere ich mich gerne an einen Vortrag von Zig Zigler. Er ist einer der großen amerikanischen Pioniere im Bereich der “Persönlichkeitsentwicklung”. Ich mag ihn sehr.

Gerne möchte ich Ihnen heute eine Zusammenfassung einer seiner Vorträge geben, indem er sehr deutlich aufzeigt, dass die eigene Einstellung einen großen Einfluss auf die “Resultate” in unserem Leben hat.

Hier seine Geschichte:

Am Ende eines seiner Vorträge kam eine Frau auf Zig Zigler zu. Sie war sehr frustriert mit ihrem Leben und wollte seine Hilfe. Als sie vor ihm stand, sagt sie ihm, dass sie den schrecklichsten Job in der Welt hatte. Sie bestand darauf, dass alles in Ihrer Arbeit einfach nur negativ war.

Zig wusste von Psychologen, das viele Menschen die Probleme haben, nicht wirklich eine Lösungen wollen. Sie wollen ganz einfach nur von ihrem Leid und Ihren Problemen erzählen. Und er wusste, wenn er das Problem lösen würde, dann wäre sie nicht mehr in der Lage Anderen davon zu erzählen. Doch genau darum geht es vielen Menschen. Sie wollen diese Aufmerksamkeit, die sie nur haben, wenn sie auch weiterhin die Probleme haben.

Also fragte er sie: “Wollen Sie wirklich eine Lösung von mir?” Und sie antwortete mit einem klaren ja.
Zig sagte ihr nun etwas, was ihr gar nicht gefiel. Es sagte ihr: “Ich glaube, Ihre Probleme werden sogar noch zunehmen. Ich glaube, dass Ihr Unternehmen Sie entlassen wird.”

Sie war geschockt von diese Aussage: “Mich entlassen? Ich bin die Gute hier, die Anderen sind die schlechten. Warum soll ich entlassen werden?”

Worauf Zig antwortete: “Weil es in keinem Land der Welt eine Firma gibt, die groß genug ist, um an einem Ort soviel Negativität zu ertragen.”

“Was kann ich nur tun?” fragte sie.

Worauf Zig noch einmal fragte: “Wollen Sie es wirklich lösen?” Und wieder war ihre Antwort: “Ja!”
Zig bat sie nun Folgendes zu tun: “Ich möchte Sie bitten heute Abend auf einem Blatt Papier alles aufzuschreiben, was Sie an Ihrem Job mögen.”

Die Frau lachte und sagte: “Das ist ganz einfach, da gibt es nichts aufzuschreiben, denn es gibt absolut nichts, was ich an meiner Arbeit mag.”

Worauf Zig sie fragte: “Sie erhalten doch für Ihre Arbeit ein Gehalt oder?” “Ja, das stimmt.” Erwiderte sie. Also sollte sie diesen Fakt als ersten Punkt auf ihre Liste aufschreiben: Ich erhalte ein Gehalt jeden Monat. Er bat sie, dies gleich jetzt aufzuschreiben.

Nach etwas 10 Minuten hatte sie eine Liste mit 22 Punkten. Unter anderem dass Sie 5 Wochen bezahlten Urlaub bekam, sie eine Zusatzversicherung für Ihre Rente von der Firma erhielt, das sie nur 10 Minuten Anfahrtszeit zu ihrer Arbeit hatte und so weiter.

Dann bat er sie an diesem Abend nur eine Sache auf dieser Liste zu verändern. Er bat sie das Wort “an meiner Arbeit mag” zu ersetzen mit “an meiner Arbeit liebe”.

Sie sollte zu sich selbst sagen: “Ich liebe meine Arbeit, weil ich jeden Monat ein Gehalt bekomme, weil ich 5 Wochen bezahlten Urlaub habe …” Sie sollte in dieser Übung alle 22 Punkte auf diese Art und Weise aufzählen.
Dadurch entsteht Dankbarkeit. Und Dankbarkeit ist eine der gesündesten Emotionen die jeder Mensch haben kann.

Ihre Aufgabe bestand nun darin, zwei Mal am Tag, zuerst bevor sie zur Arbeit ging und dann am Ende vom Tag, sich selbst zu sagen: “Ich liebe meine Arbeit, weil ….” und dann alle 22 Punkte aufzuzählen.
Der Sinn dieser Übung war, sich nicht auf ihre Probleme sondern auf die Dinge, für die Sie dankbar ist, zu konzentrieren.

Er bat sie diese Übung am Morgen und am Abend für 6 Wochen zu wiederholen. Dann würden sie sich wiedersehen.

Die 6 Wochen vergingen und Zig traf die Frau wieder. Er fragte sie wie es ihr ginge und sie antwortete mit einem lächeln auf dem Gesicht: “Mir geht es hervorragend. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr die Menschen in meiner Arbeit sich verändert haben. Es macht mir jetzt richtig viel Spaß.”

Und das ist die große Lektion hier. Wenn wir uns verändern, dann verändert sich auch sehr viel um uns herum. Und am Ende können wir immer nur uns selbst verändern.

Und in diesem Fall negativen Selbstgespräche. Diese bewusst stoppen und verändern.

Viel Spaß und Erfolg für ein fantastisches Jahr 2012
Ihr Klaus Nigel Pertl