Studie: Optimismus erhöht Lebenserwartung

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Nachfolgend der Originaltext von einem Artikel von Theo Heimann/dapd vom 12.02.2012:

Wer positiv denkt, lebt länger. Kurz zusammengefasst ist dies das Ergebnis einer aktuellen Studie von Schweizer Forschern der Universität Zürich. Laut den Wissenschaftlern lag das Sterberisiko bei Menschen, die ihre eigene Gesundheit als “sehr schlecht” einschätzen, über einen Zeitraum von 30 Jahren hinweg deutlich höher als wenn Menschen sich selbst einen sehr guten Gesundheitszustand bescheinigten.

Wer die Frage “Wie fühlen Sie sich im Allgemeinen“ mit “Sehr gut” beantwortet, lebt demnach in der Regel länger als Menschen, die lediglich mit “gut” antworten oder gar über einen schlechten gesundheitlichen Zustand klagen. Bei Männern, die ihre Gesundheit als “sehr schlecht“ einschätzen, lag das Sterberisiko sogar mehr als dreimal höher als bei gleichaltrigen Männern, die ihre eigene Gesundheit positiv sehen.

Für die Studie untersuchten die Forscher vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich die Daten von rund 8.250 Schweizern über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren. Zum Start der Studie Ende der 70er-Jahre befragten die Wissenschaftler die Probanden nach der Einschätzung der eigenen Gesundheit und unterzogen die Studienteilnehmer anschließend einem intensiven Gesundheitscheck.

Nach Abschluss der Arbeiten verkündete die Universität Zürich das Ergebnis. Demnach hatte die Selbstbewertung einen hohen Voraussagewert in Bezug auf die “Wahrscheinlichkeit zu überleben beziehungsweise zu sterben”.

Dazu kann ich nur eines sagen. Wow! Optimist sein lohnt sich. Unser Körper scheint in jedem Fall sehr sehr positiv darauf zu reagieren.