Kreatives Denken braucht vor allem Eines

kreatives denken

Wenn Ihnen Kreativität und ein positives Grundgefühl in Ihrem Leben wichtig sind, dann ist das heute ein wichtiger Beitrag für Sie. Es ist mir bereits vor mehr als 15 Jahren (a.G. meines MindStore Trainings) sehr klar geworden, wie wichtig die langsamen „Alpha-Gehirnwellen“ für unser Leben und unseren Erfolg sind. Im besonderen, dass es unsere Kreativität fördert und depressive Stimmungen reduziert.

Und doch wird genau dieses wichtige Geheimnis für unseren Erfolg, auch nach diesen 15 Jahren, immer noch nicht so richtig „ernst“ genommen.

Neurowissenschaftler (Hirnforscher) haben immer wieder eine sehr klare Wechselwirkung herstellen können zwischen einer Zunahme an Alpha-Gehirnwellen – entweder auf Grund von elektrischer Stimulation oder durch Achtsamkeit und Meditation – und der Fähigkeit depressive Symptome to reduzieren und kreatives Denken zu fördern.

Gehirnwellen

In den unterschiedlichen Arealen unseres Gehirns befinden sich 100 Milliarden Neuronen (Nervenzellen). Diese Neuronen nutzen, um miteinander kommunizieren zu können, Elektrizität. Wenn, aktiviert durch eine elektrische Ladung, Tausende oder Millionen von Neuronen synchron aktiviert werden, dann nennt man das „Bewusstsein“ oder „denken“ oder ein bestimmtes „Gefühl“ haben.

Diese elektrisch geladenen und aktiven Neuronen kann man dann mit Hilfe von einem EEG (Elektroenzephalogramms) sehr genau messen. Das nennt mann dann Gehirnwellen. Gehirnwellen deshalb, weil sie zyklisch und wellenförmig auftreten.

Der Psychiater und Psychologe Hans Berger war (1924) der Erfinder der Messung der Gehirnwellen. Er entwickelte das erste EEG und gab im auch seinen Namen. Es war eines der ganz großen Entdeckungen der Gehirnforschung im letzten Jahrhundert.

Unsere 4 Bewusstseinszustände

In der Wissenschaft werden unsere Gehirnwellen wie folgt eingeteilt und bezeichnet:

4 gehirnwellen

Alle vier Gehirnwellen sind immer anwesend, aber eines dominiert in der Regel.

Alpha Gehirnwellen und Entspannung

Wenn man von Alpha-Gehirnwellen spricht, dann meint man damit, dass man sich in einem sehr ruhigen und entspannten Bewusstseinszustand befindet.

In den 1960er Jahren begannen die ersten Pioniere (darunter vor allem Jose Silva) Techniken zu entwickeln, um bewusster die eigenen Gehirnwellen zu verändern. Z.B. um von einem hellwachen Zustand (Beta-Gehirnwellen) in einen entspannten Zustand (Alpha-Gehirnwellen) zu kommen. Wie gut das einem dann gelang, konnte sehr gut mit Hilfe von Biofeedback (z.B. EEG Messgeräten) nachgewiesen werden.

Auf Grund dieser ersten Pioniere war es nachweislich feststellbar, dass wenn Alpha-Gehirnwellen dominieren, dass wir dann sehr entspannt und offen denken. Und wenn Beta-Gehirnwellen dominieren, dass wir uns dann eher sehr stark auf eine bestimmte Sache fokussieren.

Und es zeigte sich auch, dass mit Hilfe von Alpha-Entspannungstechniken (Techniken, die Alpha-Gehirnwellen fördern) nachweislich sehr gut Ängste und Depressionen behandelt werden konnten.

Typische Alpha-Entspannungstechniken sind:

Sie alle haben eines gemeinsam. Sie produzieren mehr Alpha-Gehirnwellen. Was zu einer Beruhigung des Geistes und Körpers führt.

Neue interessante Forschungen

Die Harvard Medical School (HMS) haben im März 2015 sogar eine ganz spezifische Kategorie von Neuronen identifiziert, die „GABA Paravalbumin“ Neuronen im basalen Vorderhin (oder „PV Neuronen“), die wohl eine wichtige Rolle bei der Kreation der zuvor genannten vier Gehirnwellen spielen.

Robert W. McCarley (HMS Professor für Psychiatrie und Leiter der Psychiatrie vom Besten VA Medical Center) beschreibt diese Entdeckung wie folgt:

„Das ist Schritt in Richtung einer einheitlichen Theorie der Bewusstseinskontrolle. Wir wissen, dass das basale Vorderhin wichtig ist, um Bewusstsein im Schlaf und im Wachzustand an- und auszuschalten. Aber jetzt haben wir festgestellt, dass diese spezifischen Zellen auch eine Schlüsselrolle in der Auslösung des synchronisierten Rhythmus spielen, die bewusstes denken, Wahrnehmung und Problemlösungen charakterisieren.“

Das, was die Pionier vor mehr als 50 Jahren schon gesagt haben, wird immer mehr von neueren Forschungen bestätigt. Nämlich, dass ein entspannter Zustand (z.B. auf Grund von Meditation oder Achtsamkeitsübungen) die kostengünstigste und effektivste Vorgehensweise ist, um unser kreatives Denken zu stimulieren und gleichzeitig pessimistische (depressive) Symptome zu minimieren.

Und das alles ohne irgendwelche negativen Nebenwirkungen.

Was Sie tun können

Gewöhnen Sie es sich einfach an, einmal oder zweimal am Tag für 15 Minuten sich zu entspannen. Das ist alles. Tun Sie es einfach. Sie werden feststellen, wie gut es Ihnen tun wird.

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