Entdecken Sie die eine Gewohnheit, die zu einer positiveren Teamkultur führt

positive Teamkultur Klaus Pertl

High-Tech steht heute vor allem für beständige Veränderung und einem damit verbundenen und nicht mehr aufhören wollenden, hohen Stress. Deshalb ist eine positive Unternehmenskultur im heutigen Geschäftsleben, sehr viel mehr als nur ein „erwünschtes aber eigentlich vernachlässigbares“ Konzept. Es ist heute absolut essentiell und hat dadurch auch automatisch eine hohe strategische Bedeutung.

Möchten Sie auch, dass Ihr Team schnell auf Veränderungen reagiert – dass es in der Lage ist, die technologischen Veränderungen als auch die Veränderungen auf dem Markt mit Kreativität und Widerstandsfähigkeit zu bewältigen? Wenn ja, dann konzentrieren Sie sich auf „Fortschritt, und nicht auf Perfektion„. 

Wenn Sie sich dieses Denkmodell angewöhnen, dann werden Sie im Lauf der Zeit auch automatisch eine positive Team-Kultur entwickeln, die optimistisch, innovativ und flexibel ist, ganz egal was passiert.

Selbstbewusste Menschen treffen Entscheidungen, werden aktiv und gehen auch immer wieder Risiken ein. Wenn Sie Ihr Team kontinuierlich voranbringen möchten, dann ist die Förderung einer positiven Denkweise eines der besten Dinge, die Sie als Führungskraft für Ihr Team tun können.

Mein Team- und Unternehmenswert Nr. 1 ist „sich immer auf das Positive zu fokussieren“. Hier geht es nicht darum, dass wir Probleme ignorieren, aber wir konzentrieren unsere Aufmerksamkeit auf das, was funktioniert, um dann davon mehr zu tun.

Außergewöhnliche Team- und Unternehmens-Kultur: Der positive Fokus

Damit es einem besser gelingt, im positiven Bereich zu bleiben, setzen wir auf ein Werkzeug, das wir „Positiver Fokus“ nennen. Diese Werkzeug nutzen nicht nur meine Jahrescoaching Teilnehmer/innen in jedem unserer vierteljährlichen Workshops es ist auch etwas, dass alle in Teammitglieder in unserem Seminar-Zentrum nutzen. Es hilft allen, die es nutzen, sich immer wieder daran zu erinnern, dass, auch wenn es nicht immer so aussieht, wir jeden Tag auch immer gute Dinge und Fortschritte erleben. Bei regelmäßiger Anwendung kann es zu einer lebensverändernden Gewohnheit werden.

Getreu seinem Namen bringt diese Übung Sie dazu, sich auf das Positive in Ihrem Tag und Leben bewusster zu konzentrieren: Ihre gegenwärtigen Erfolge, Fortschritte,  positiven Erlebnisse und für was Sie gerade dankbar sind.

Der Positive Fokus besteht aus drei einfachen Schritten, die Sie jetzt gleich für sich selbst umsetzen können:

1. Notieren Sie sich Ihre fünf wichtigsten Erfolge oder Fortschritte an diesem heutigen Tag, oder in dieser oder der letzten Woche oder im letzten Quartal.

2. Schreibe Sie den Grund dafür auf, warum jeder dieser fünf  Fortschritte für Sie so wichtig ist.

3. Entscheiden Sie, was der nächste Schritt(konkrete Aktion) ist, um diese Fortschritte weiter auszubauen.

Kleiner Tipp: Ich empfehle, dass der nächste Schritt ein Verb beinhaltet und klein und einfach ist. Zum Beispiel: „anrufen“, „schreiben“, „bestellen“, „planen“, „kaufen“, „senden“, „treffen“. Es sollte etwas sein, dass Sie so schnell wie möglich und auch sehr leicht umsetzen können. 

Wir beginnen in unserem Seminar-Zentrum jede Team-Besprechung, ob groß oder klein, mit einem „Positiven Fokus“. Nervige Erlebnisse des normalen Alltags kann dazu führen, das wir geistig nicht immer präsent sind. Deshalb ist es so hilfreich vor Beginn von einem Treffen, jedem im Raum ein paar Minuten Zeit zu geben, um sich auf das Positive (meistens aus der Vorwoche) zu konzentrieren, um dadurch das Nervige loszulassen und im Jetzt zu sein. Der Positive Fokus kann auch vor einer Veranstaltung, einer Präsentation oder sogar vor einem Kundengespräch genutzt werden.

Es kann so einfach sein, jemanden mit dem wir gerade Zeit verbringen einfach zu fragen, was dieser Mensch in den letzten Tagen erlebt hat, dass ihn/sie sehr gefreut hat. 

Eine Team- und Unternehmenskultur, die sich auf das Positive in unserem Leben fokussiert, schafft ein optimales Umfeld für beständigen und immer größer werdenden Erfolg.

Extra-Tipp: Erfahren Sie in meinem Jahrescoaching-Programm mehr über weitere hilfreiche Strategien für eine erfolgreiche Teamarbeit.

Auf die Perfektionsfalle aufpassen

Wenn es darum geht eine positive Team-Kultur zu kreieren, ist es sehr wichtig, sich der Gefahr von Perfektionismus bewusst zu sein. Bei einer positiven Team-Kultur geht es nicht um das Streben nach Perfektion, sondern um das Streben nach Fortschritten.

Sehr viele Menschen fallen in die Perfektionsfalle. Sie glauben, dass alles was sie tun, damit es auch wertvoll und hilfreich ist, immer auch perfekt sein muss. Es muss so gut sein wie Michelangelos David, damit wir es als gut genug angesehen. Es muss perfekt sein.

Ich sehe das nicht so. Es geht vielmehr darum kontinuierlich Fortschritte zu erzielen. Denn viele kleine Fortschritte werden uns dann irgendwann auch wichtige  und große Erfolge ermöglichen. Das Motto (und Denkmodell), dass ich Ihnen und Ihrem Team empfehlen möchte lautet: „Fortschritt und nicht Perfektion“. 

Denken Sie anders, wenn bestimmte Dinge nicht genau so laufen, wie Sie sich das vorgestellt haben

Natürlich läuft nicht immer alles so, wie wir es uns erhofft haben. Wie bleibt man in solchen Situationen positiv und voller Selbstvertrauen?
Auch hier kann ein weiteres Denkmodell uns helfen. Dieses sehr hilfreiche Denkmodell sagt uns, dass es immer nur 2 Möglichkeiten geben kann über etwas, das wir erlebt und erfahren haben, nachzudenken. Dass also ganz gleich was wir gerade erlebt haben, es entweder ein Erfolg war oder wir etwas gelernt haben. 

Wenn etwas genauso eingetreten ist, wie wir uns das vorgestellt haben, dann war das ein Erfolg. Wenn aber etwas nicht so eingetreten ist, wir wir uns das vorgestellt haben, dass war das eine Lernerfahrung.
Das was nicht funktioniert hat, wird also zu einer Möglichkeit etwas zu lernen und zu wachsen – sich persönlich weiter zu entwickeln. Selbst in den nervigsten Situationen können wir nach Lernerfahrungen Ausschau halten, die wir beim nächsten Mal für uns nutzen können, um eine Wiederholung zu vermeiden und ein erfolgreiches Ergebnis zu erzielen.

Wenn wir uns angewöhnen, uns auf das Positive zu fokussieren, trainieren wir in erster Linie unser Gehirn bewusster Fortschritte wahrzunehmen. Und ganz gleich wie belastend oder stressig ein Tag auch sein mag, es ist immer möglich 3-5 Dinge am Ende von so einem Tag zu finden, die doch auch gut für einen waren, die funktioniert haben, wo es kleine Fortschritte gab. Wer sich dieses Verhalten angewöhnt, der wird nach einer Weile feststellen, dass es sich ganz normal und natürlich anfühlt, jeden Tag 3-5 hilfreiche Dinge und Fortschritte wahrzunehmen. Es ist nur eine Frage des beständigen Wiederholens. 

Selbstvertrauen – der große Unterschied 

Der positive Fokus hilft uns reale Fortschritte in unserem Leben beständig wahrzunehmen, was uns dann wiederum hilft unser Selbstvertrauen kontinuierlich auf- und auszubauen. 

Das ist eine weiterer Grund, warum ich den positiven Fokus  so sehr mag, weil er unser Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärkt. Ist das nicht etwas, dass wir uns für alle in unserem Team und Unternehmen wünschen? Je besser es uns gelingt immer wieder unsere Fortschritte wahrzunehmen, desto leichter fällt es uns, in unserem Leben sehr viel ruhiger und entspannter zu bleiben. 

Fangen Sie selbst am besten gleich heute mit der Gewohnheit vom Positiven Fokus an und teilen Sie dann diese Vorgehensweise mit allen in Ihrem Team. Je mehr mitmachen, umso leichter wird es eine positive Einstellung im Team aufzubauen. Was dann wiederum nicht nur hilft mehr Selbstvertrauen zu haben sondern auch sehr viel bessere Resultate und Erfolge im gesamten Team zu realisieren. 

In unserer Rolle als Führungskraft und/oder Unternehmer liegt es an uns, eine positive Unternehmenskultur zu fördern und zu unterstützen. Jedoch mit einem wichtigen Vorbehalt: Es geht immer nur um Fortschritte und nicht um Perfektion.

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